Veranstaltungen


Das Netzwerk Unabhängige Sozialforschung in München führt in regelmäßigen Abständen den eintägigen Sommersalon durch, in dessen Rahmen die beteiligten Institute mit ausgewählten Personen aus der Stadtgesellschaft Münchens zu aktuellen Themen ins Gespräch kommen.

Sollten Sie Interesse haben, am Sommersalon teilzunehmen, können Sie sich gerne an uns wenden [kontakt]



Sommersalon 2008:

nett working
Vernetzung - neuer Königsweg im Dickicht?


Es gibt kaum ein staatliches Förderproramm der letzten 10 Jahre, das nicht zur Netzwerkbildung aufgerufen hat. Kooperation und Netzwerke waren und sind zudem beliebte Metaphern, wenn es darum geht, in Zeichen knapper Kassen gemeinschaftliche Ressourcen zu bündeln und zur Sicherung von Leistungen zu nutzen. Werden hier Netzwerke instrumentalisiert? Können sie das leisten, was Netzwerken dabei an Effekten zugesprochen wird?

Wo liegen die Vorteile von Netzwerken und wo ihre Grenzen? Die Frage an dieser Stelle ist auch, wo liegen die Grenzlinien zu anderen Organisationsmodellen und: wo steht Netzwerk drauf, ist aber gar keines drin?

Im diesjährigen Sommersalon der 12 sozialwissenschaftlichen Institute, die sich zu einem Netzwerk(!) von unabhängigen und wirtschaftlich selbständigen Forschungs- und Beratungseinrichtungen (USM) zusammen geschlossen haben, geht es um eine kritische Würdigung der Netzwerkidee in unterschiedlichen Kontexten.

[ Download Programm ]

Datum: 03.Juli.2008, 9:00 - 17:00 Uhr

Ort: Seidlvilla
Nikolaiplatz 1b
80802 München - Schwabing
http://www.seidlvilla.de



Sommersalon 2007:

Public >> Private >> Paradise ?
Reflexionen zur kommunalen Daseinsvorsorge in der StadtRegion München


Liberalisierung und Privatisierung sind zu Schlagwörtern einer hochgradig ideologisierten Debatte geworden. Und tatsächlich ist eine Bewertung der Chancen und Risiken dieser neuen gesellschaftspolitischen Ausrichtung nicht einfach, weil deren Folgen nicht präzise zu bestimmen sind.

Vordergründig geht es bei der Liberalisierung um nachvollziehbare Interessen des Bürokratieabbaus. Und die Argumente für die Privatisierung öffentlicher Leistungen erscheinen deshalb plausibel, weil dafür ökonomische Gründe angeführt werden können. Aber auch die vertrau-ten Grenzen zwischen privater und gesellschaftlich-öffentlicher Verantwortung werden dadurch unscharf. Die BürgerInnen sind verunsichert und fragen sich, welche Nachteile und Vorteile sie als eigentliche Adressaten dieser Umbrüche haben werden. In der politischen Rhetorik ist zwar von Aktivierung, Partizipation und neuen Formen des gesellschaftlichen Zusammenhalts die Rede, aber die BürgerInnen sind nur selten an diesen neuen Prozessen tatsächlich beteiligt.

Liberalisierung und Privatisierung verändern auch das Zusammenleben in der StadtRegion München - aber wie?

"Paradise lost" oder "Aufbruch in eine neue Zukunft?" Was passiert eigentlich, wenn die "öffentliche Hand" sich zurückzieht? Was heißt es, wenn immer mehr Leistungen privatisiert werden? Wie wird in der StadtRegion München der Öffentliche Raum gestaltet? Und gibt es eigentlich auch alternative Modelle der Liberalisierung und Privatisierung?

Im diesjährigen Salon "Public " Private " Paradise?" der Unabhängigen Münchner Sozialforschungsinstitute wollen wir an den Beispielen der Energie- und Wohnungsversor-gung, der psychosozialen Versorgung und dem bürgerschaftlichen Engagement die Folgen für die Daseinsvorsorge in der StadtRegion München mit einen Kreis engagierter Vertreterinnen und Vertretern dieser Arbeitsfelder diskutieren.

[ Download Programm ]

Datum: 14.Juni.2007, 9:00 - 17:00 Uhr

Ort: Seidlvilla
Nikolaiplatz 1b
80802 München - Schwabing
http://www.seidlvilla.de


Sommersalon 2005:

Paradigmenwechsel in der Arbeits- und Sozialpolitik?
Folgen für die StadtRegion München


Arbeits- und Sozialpolitik sind in ihrer Substanz durch die Agenda 2010 und durch Hartz IV betroffen. Ob diese Veränderungen einen "Paradigmenwechsel" im sozialpolitischen Grundverständnis der Gesellschaft darstellen, ist eine noch nicht beantwortete Frage. Sie stellt sich sozialwissenschaftlichen ExpertInnen ebenso wie all jenen, die für die Arbeits- und Sozialpolitik, sowie deren Umsetzung verantwortlich sind.

Im Jahr 2004 haben sich in München 13 unabhängige sozialwissenschaftliche Institute auf eine Zusammenarbeit verständigt, die von Fall zu Fall eine Bündelung der Kompetenzen ermöglicht. Damit können zentrale Fragen der Profession, wie z.B. die nach dem Paradigmenwechsel in der Arbeits- und Sozialpolitik, gemeinsam und auch im Dialog mit EntscheidungsträgerInnen der Stadtgesellschaft bearbeitet werden.

Der Workshop dient als Arbeitsplattform für eine solche Begegnung von sozialwissenschaftlicher Expertise mit dem Handlungs- und Entscheidungswissen in der sozialpolitischen Gestaltung der Münchner Stadtgesellschaft. Was hier und dort an Wissen generiert wird, kann sich zum Vorteil beider Seiten ergänzen. Zusammenschau und Diskussion sollen darüber hinaus erlauben, offene Fragen und unsichere Einschätzungen im Rückgriff auf die beiderseitigen Wissensbestände zu bearbeiten. Im zunächst noch kleineren Kreis von Stadtaktiven, sozialpolitischen EntscheidungsträgerInnen und sozialwissenschaftlichen Instituten wird deshalb mit dem Workshop ein Raum eröffnet, in dem diese Vorteile gesucht und (Kooperations-) Perspektiven erweitert werden können.

[ Download Programm ]

Datum: 30.Juni.2005, 9:00 - 17:00 Uhr

Ort: Seidlvilla
Nikolaiplatz 1b
80802 München - Schwabing
http://www.seidlvilla.de


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